Willkommen bei Meditation des Tanzes - sacred dance 

 

 

Impressionen vom Sommersonnwendfest

 

 

Aus einem Bericht einer Tänzerin

„Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts  treffen sich in einem Raum.

Wir stellen uns um eine gemeinsame Mitte aus Blumen, Kerzen und einem Symbol.
Jede und jede hat den gleichen Abstand zur Mitte.
Wir öffnen die rechte Hand und legen die linke Hand in die geöffnete Hand der Nachbarin/des Nachbarn.
Diese kleine Geste hat schon etwas Vertrautes.
Es folgt eine kurze Einführung in das Thema und den ersten Tanz durch die Tanzleiterin.

Die Musik erklingt.

So miteinander verbunden beginnen wir die ersten Schritte.
Die Verbindung über die Hände gibt Sicherheit.
Die Form des Kreises unterstreicht das gemeinsame Erleben und stärkt die Verbundenheit untereinander.
Nach und nach erlebe ich die Freude über die gelungenen Schritte.
Die Angst, etwas nicht zu können, verschwindet.
Ich erlebe: jede und jeder ist willkommen so wie sie / er ist.
Mitten in der Bewegung tauche ich in eine Stille ein, die mir gut tut und einen  Einklang in mir herstellt.
Bei neuen Tänzen werden mir Bilder angeboten, die zu inneren Bildern werden.
Das macht die Bewegung leichter.
Erdverbundene, stampfende Tänze wechseln ab mit federleichten Dreierschritten und Hüpfern.
Indem ich es nachvollziehe, erfahre ich die Leichtigkeit des Seins.
Nach einer Stunde bin ich „bei mir angekommen.“
Übertriebene Sorgen und Ängste, die ich aus dem Alltag mitgebracht hatte, sind auf eine angemessene Größe geschrumpft.

Ich erlebe, dass ich mehr bin als alle meine ständig kreisenden Gedanken.
Ich erlebe Stille, Verbundenheit und Dankbarkeit.“